Montag, 30. Mai 2011

szenen einer ehe

...oder: auch männer brauchen nagellack!

vorweg: nagellack ist das abfallprodukt der autoindustrie.

nachfolgende unterhaltung fand im spätherbst 2o1o statt.

mein mann machte meinen wagen wintertauglich und stürmte ins haus:

er: "wo hast du denn den lackstift von deinem wagen ?"

ich: "hab keinen stift... wozu auch ?... hab ja keine macken im lack"

er: "jetzt schon"


kammerflimmern! 

während ich zum auto ging, stieß ich dann recht unschöne flüche aus,

die ich jetzt aber nicht wiederhole, sonst müsste ich den blog auf 'erwachseneninhalte' umstellen.

am wagen angekommen sah ich nichts, aber man gatte zeigte auf 4 ca. 1mm x 1mm große macken.

ich hätte es unter ... hüstel ... "fliegenschiss" verbucht. 

mein gatte sah aber dahinter die 'grundlage für eine beginnende korrosion'.

öh?

damit mein treuer weggefährte (hier meine ich meinen wagen) nicht einen spontanen rostinfakt erlag,

holte ich aus meinem spielzimmer einige dinge.

genauer: feines sandpapier ... 

noch genauer: eine nagelfeile 3 flaschen nagellack (bei denen ich annahm, sie könnten die wagenfarbe haben) und ein fläschchen klarlack.



mit ein paar handgriffen waren diese "gigantischen" macken dann unsichtbar.

dies, die etwas längere vorgeschichte und was sehe ich letzte tage?

auf der fensterbank neben der haustür stand doch tatsächlich ein nagellack von mir,

exakt in der lackfarbe vom wagen meines mannes.

ich habe ihn aber nicht dort abgestellt.

inspiriert von diesem vorfall, griff ich heute deshalb zu meiner autolackierung: