Donnerstag, 23. November 2017

eigentlich richtet sich dieser post

... nur an eine einzige person.

ich bekam nämlich nach meinem letzten blogpost eine mail.

in dieser mail warf man mir vor, ich hätte mich despektierlich über die französische sprache und somit

indirekt über frankreich geäußert.

öh? und ok.

so, nun reiche ich dem/der unbekannten verfasser/in dieser mail erst einmal das:



während du nun vorsichtig aus dem fettnäpfchen steigst und dich vom fett säuberst,



werde ich mich zu deinen vorwürfen äußern.

(hey, liebe freunde, bekannte und verwandte... ihr geht jetzt nicht in die küche, holt euch nicht die chips und ihr klopft euch auch nicht lachend auf die oberschenkel. er/sie kann es doch nicht wissen.)


also mein/e liebe/r, wo fangen wir an.

nehmen wir als einstieg mein kindelein, das einen französischen vornamen trägt.

ok, ist nichts ungewöhnliches, denn namen wie beispielsweise jean-claude unterhuber sind im alltag allgegenwärtig.

nun weiß ich ja nicht, ob sich die eltern des kleinen jean-claudes etwas bei der namenswahl dachten.

wir hingegen taten es und suchten bewußt einen französischen vornamen.

dieser sollte nämlich ... was macht das fett an deinen knöcheln?... zu unserem französischen nachnamen passen.

ok, sagt ja immer noch nichts aus.

jepp, da stimme ich dir zu.

dummerweise gibt es zu meinem kindelein; dies ist übrigens sein erster vorname



auch den passenden vater (soll vorkommen).

tja, und die zweite muttersprache von dem besagten vater, der zufälligerweise mein guter gatte ist ...

bekommt man butter eigentlich raus? ... ist französisch.

das erscheint dir noch nicht frankophil genug?

naja, da gibt es auch noch die verwandtschaft meines mannes (väterlicherseits).

weißt du wo der großteil wohnt?

jepp, vermutlich ahnst du es.

vive la republique!


wenn ich bei dir also den eindruck erweckt habe, ich hätte (o-ton: "rassistische züge"), so bitte ich höflichst um verzeihung.


das einzig negative was ich mir in der vergangenheit hinsichtlich der französischen sprache geliefert habe:

- das ich nach 2 jahren französischunterricht diese fremdsprache abwählte.

- ich jahre später das angebot meines schwiegervaters ablehnte, er könne mir ja französischunterricht geben.

- ich meinem sohn vorschlug: "nee, nimm lieber spanisch, statt französisch als fremdsprache fürs abi".

aber dafür hatte ich echt gute gründe:

1. himmel, meine französischlehrerin war echt grausig, die konnte niemand leiden.

2. ich hätte den armen mann zum verzweifeln gebracht.

3. wir urlauben halt eher in ländern, in denen spanisch die landessprache ist.


ps: selbstverständlich hätte ich dir auch via mail antworten können.

ich wählte allerdings diesen weg, denn vielleicht denken auch andere leser ähnlich wie du.

auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann


nun 'offe isch mich un petit rehabilitiert zu 'abén

mir geht es jedenfalls nach dieser erklärung besser.

in diesem sinne... santé ...


ps2: an meine verwandtschaft, freunde, bekannte:

solltet ihr mich heute auf diese nummer ansprechen muss ich euch leider hauen.

das möchte ich allerdings nicht, denn heute ist m-e-i-n tag und ich will später nicht hören: 

"jetzt isse auch noch eine schlägerin".

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