Donnerstag, 14. Juli 2011

warnhinweise und schilder

... sollte man stets beachten, ansonsten drohen unschöne konsequenzen/ strafen.

setzt man sich zb auf eine bank, die ein hinweisschild "frisch gestrichen" trägt, so sieht man die strafe für seine ignorante tat sofort an seiner farbverschmierten kleidung.

diverse verkehrsschilder ermahnen uns täglich: "parken verboten"... "stopp"... etc.

wer jetzt meint er könne diesen hinweisschildern aus den weg gehen, irrt gewaltig.

wir tragen alle diese hinweisschilder sogar an unserem körper.

genauer:

ich meine diese fiesen kleinen etiketten von waschanleitung, für die man fast ein waschdiplom benötigt

klaro, man kann sie natürlich aus der kleidung entfernen oder wie ich es gerne mache: ingnorieren.

auf das waschschildchen meines kleides schaute ich aber trotzdem.

niedliche kleine pictogramme und zusätzlich zweisprachig teilte es mir mit:

... 1oo% seide ... nur chemische reinigung !.

ok, zur kenntnis genommen, aber weil ich das kleid gerne am nächsten tag tragen wollte,
kam es zu einer kurzschlußhandlung.

ich befüllte die badewanne mit lauwarmen wasser, kippte einen deckel feinwaschpulver ein und legte das kleid schön gerade in die wanne.

dann machte ich ein physikalische beobachtung, auf die ich gerne verzichtet hätte.

innerhalb von sekunden zog sich das kleid in der länge zusammen, vergleichbar mit einem regenwurm der einen regentropfen abbekommt.

hastig riß ich das kleid aus der wanne, hing es tropfnass auf einen kleiderbügel und hoffte auf ein wunder.

das wunder trat nicht ein, auch im trockenem zustand war aus meinem minikleid ein microkleid geworden,
dass ich niemals wieder (ohne öffentliches ärgernis zu erregen) hätte tragen können

ich ließ den saum raus, spielte "tau ziehen" mit kleid und dem gatten, aber es blieb für mich einfach untragbar.

bevor das kleid in der hintersten ecke meines kleiderschrankes verschwand, kam mir die idee: "saum verlängern mit einem ähnlichen stoff"

ich zog in ein stoffgeschäft und fand dort dann eine "spitzen" lösung.

mit 2 spitzenborden stand ich dann vor der stoffverkäuferin und bat um ihre meinung: "wenn ich die spitze an den saum meines kleides nähe, welche sähe "billig" aus?"

etwas irritiert tippe sie auf die preislich tatsächlich billige version.

ich: "mit billig meinte ich jetzt nicht preiswert... sondern... kleid mit angenähter spitze ... in dem ich stecke.."
verkäuferin sah mich von oben bis unten an, tippte wieder auf die gleiche spitze.

"ok, dann nehme ich die andere...", war meine reaktion.

daheim nähte ich mein beutestück an das kleid und freue mich über mein neues kleid: